Jumping Foxies
des
Vohwinkeler STV

VSTV
p2
Zurück zur Startseite
Counter/Zähler

Letzte Aktualisierung:
11.07.2011

Designed by DaXXer

Foxi Banner

Rope Skipping

Rope Skipping ist als Fitnesstraining sowohl im Verein wie in den Schulen, hier sei die aktive Pausengestaltung erwähnt, sehr gut einsetzbar. Auch der Spaß in der Gruppe kommt während der einzelnen Übungsformen mit den unterschiedlichen Seilmaterialien nicht zu kurz. Angesichts der ständig zunehmenden Erkrankungen, u.a. ausgelöst durch Bewegungsmangel, bietet sich hier ein idealer Ausgleich zum täglichen Sitzen auf Arbeits- und Schulstühlen. In manchen Schulen ist der Umgang mit dem Seil, nicht nur im Sportunterricht, sondern auch in den Pausen, eine abwechslungsreiche und gesundheitsfördernde Maßnahme.

Seilspringen - also Rope Skipping - ist ein nahezu ideales Körpertraining für alle Altersgruppen. Mit viel Tempo, unerschöpflicher Kreativität, mit Gestaltungen (auch mit kleinen akrobatischen Formen), gesprungen nach modernen und fetzigen Musikrhythmen, beansprucht das Rope Skipping einen Teil des Fitnesstrainings für Jung und Alt.

Physiologische Voraussetzungen

Übergewichtige oder ähnliche Personen, die nicht in der Lage sind, ihr Körpergewicht bei Sprungbewegungen von wenigen Zentimetern Höhe muskulär abzufedern, ist aus Gründen negativer Gelenkbelastungen vom Seilspringen abzuraten. Vielmehr ist darauf zu achten, dass Wert auf ein solides Aufwärmprogramm gelegt wird. Zwischenzeitliches Dehnen der beanspruchten Muskelgruppen verringert das Verletzungsrisiko auf ein Minimum.

Technische Voraussetzungen

Zum Rope Skipping benötigt man neben einem speziellen Sprungseil vor allem einen festen Sportschuh, der im günstigsten Fall über eine zusätzliche Ballendämpfung verfügt.
Empfehlenswert sind Untergründe wie Hallenschwingböden o.ä.  Mit dem entsprechenden Schuhwerk und der angesprochenen muskulären Voraussetzung kann auf allen ebenen Untergründen gesprungen werden. Das Springen auf Rasen, Tartanböden und Kunstturnbahnen beeinflusst - durch die hohe Reibung - den rhythmischen Lauf des Seiles und kann von Einsteigern kaum kompensiert werden.

Materialien

Man unterscheidet beim Rope Skipping Sprünge mit der Single Rope, der Beaded Rope und der Cloth Rope. Das einfache Seil - “Single Rope” - besteht aus einem 4-5 mm dicken Kunststoffseil. Mittels Knoten unterhalb des Kunststoffgriffs kann die Länge individuell auf den Springer eingestellt werden. Für die Partner- oder Gruppenarbeit werden Gliederseile - “Beaded Ropes” - benötigt. Auf einer Schnur aufgereihte Kunststoffröllchen geben dem Seil eine hohe Stabilität und einen langsamen Verlauf.
“Cloth Ropes” sind ca. 5,40m lange Schwungseile, die entweder alleine oder als Double Dutch gegengleich geschwungen werden.
Neben den Seilen gehört zu einem attraktiven Training der Einsatz von fetziger Musik. Die gebräuchlichsten Tempi liegen hierbei zwischen 120-140bpm (Schläge pro Minute). Kinder und Jugendliche bringen gerne ihre aktuellen Hits mit zur Übungsstunde.

Sprünge - allein oder in der Gruppe

Im Einzelseil unterscheidet man beidbeinige und einbeinige Sprünge, Sprünge mit Armbewegungen, Drehungen und Tricksprünge. Bei der Arbeit mit Anfängern empfiehlt sich nach einer Gewöhnung an das Seil und das vermitteln der richtigen Körperhaltung, das Einführen der beidbeinigen Sprünge, da diese am Anfang leichter zu erlernen sind. Bei der Partnerarbeit mit der Beaded Rope unterscheidet man “Jumps for two” und “Visitorsprünge”. Bei den Jumps for two halten beide Partner je ein Seilende und springen entweder nacheinander oder zeitgleich mit einem Seil. Bei den Visitorsprüngen hat nur ein Springer ein Seil, alle anderen Beteiligten werden nacheinander vom Springer besucht, sodass dieser mitspringen muss. Diese Sprünge werden fast ausschließlich mit Zwischensprüngen gesprungen. In der Cloth Rope und im Double Dutch wird alleine oder in der Gruppe gesprungen. Es können Tricks durchgeführt werden, indem die Springer Reifen, Moonhopper oder Single Ropes beim Springen verwenden.